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Werner Siemens wurde am 13.12.1816 in Lenthe bei
Hannover geboren. Privatunterricht und einige Jahre auf dem Gymnasium
prägten die Schulausbildung von ihm. Mit 17 Jahre brach er das Gymnasium
ab und strebte eine technische Ausbildung beim Militär an. In Berlin
besuchte er Artillerie- und Ingenieurschule und erhielt eine fundierte
Ausbildung in Mathematik, Physik und Chemie.
In dieser Zeit machte er die ersten Erfindungen welche er für ein ein
geringes Entgelt verkaufte. In seiner wenigen Freizeit widmete er sich der
Telegraphentechnik und deren Verbesserung.
Während der gesamten Zeit behielt er sein großes Ziel ein eigenes Geschäft
im Blick. 1847 war es dann endlich so weit. Mit seinem Partner dem
Mechaniker Georg Halske gründete er die Telegraphen-Bauanstalt Siemens &
Halske. Nur ein Jahr später erhielt die Firma den Auftrag zwischen
Frankfurt und Berlin eine Telegraphenverbindung herzustellen.
Weitere Aufträge folgten. Nachdem die Geschäfte in Deutschland stagnierten
und sogar zurückgingen, baute der Bruder von Werner Siemens das Geschäft
in Russland auf. In England arbeitete der Bruder Wilhelm Siemens, dieses
Unternehmen verlegte Überseekabel. Von 1867-1870 war Indio-Europäische
Telegraphenlinie ein Großprojekt der Firma.
1866 entdeckte Werner Siemens das dynamo-elektrische Prinzip. Die erste
elektrische Lokomotive wurde auf der Gewerbeaustellung in Berlin 1866
präsentiert. Im Jahre 1868 baute er die elektrische Eisenbahn weltweit.
Werner Siemens wurde 1888 geadelt.
Werner von Siemens versuchte mit einer innerbetrieblichen Sozialpolitik,
der eingeführten Pensionskasse und einen Neun-Stunden-Tag seine
Mitarbeiter zu motivieren und zu halten. Am 06.12.1892 verstarb Werner von
Siemens und wurde auf dem Südwestfriedhof in Stahnsdorf beigesetzt. |
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