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1788/91 wurde das Brandenburger Tor nach Plänen des Architekten Carl Gotthard Langhans d.Ä. geschaffen und ist das einzig erhaltene von ehemals 18 Stadttoren. Es diente als Abschluß der Strasse Unter den Linden. Als Vorbild diente der Propyläen auf der Akropolis in Athen.

Die Toranlage steht auf 12 dorischen Säulen. Das 26 Meter hohe, 65,4 Meter breite und 11 Meter tiefe Tor hat 5 Durchfahrten und zwei Torhäuser. Die Krönung des Tores ist die von Gottfried Schadow geschaffene Quadriga und die Siegesgöttin Viktoria. Unterhalb der Quadriga befindet sich das Attikarelief 'Zug des Friedens'. Ursprünglich sollte das Brandenburger Tor 'Tor des Friedens' heißen. Im Pro Memoria von Langhans ist nachzulesen: "Die auf der Attique stehende Quadriga stellt den Triumph des Friedens vor, das darunter angebrachte Basrelief bedeutet den Schutz der gerechten Waffen, welchen sie der Unschuld leisten."

Die Quadriga wurde 1806 von Napoleon als Siegeszeichen geraubt. Dem Marschall Blücher ist es zu verdanken, daß die Quadriga 1814 nach den Unabhängigkeitskriegen wieder auf Ihren ursprünglichen Standort zurückkehrte. Am 1.Mai 1945 hissten sowjetische Soldaten auf dem stark beschädigten Tor die sowjetische Fahne.

Der Magistrat von Berlin beschloß am 21.September 1956 das Tor zu restaurieren. Am 14.Dezember 1957 war es fertig gestellt. Nach dem 13.August 1961 wurde das Brandenburger Tor zum Symbol der Teilung der Stadt. Unvergessen sind die Bilder nach der Grenzöffnung im Jahre 1989. Am 22. Dezember 1989 wurde das Tor geöffnet und damit der Bevölkerung wieder zugänglich gemacht. Zur Zeit findet in unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tores die Buddy Bears Ausstellung statt.

 
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Fahrverbindung: mit der S-Bahn oder U-Bahn bis Bahnhof Friedrichstrasse und dann zu Fuß in Richtung Unter den Linden