| Die Brüder Johann I. und Otto III. haben die
Ansiedlung Berlin ca. 1230 das Stadtrecht verliehen. Originale Urkunden
darüber sind leider nicht mehr erhalten, es wird angenommen das diese
beim Brand 1380 vernichtet wurden. So entstand die Doppelstadt
Cölln-Berlin. Die Keimzelle der Stadt wurde auch als "de olde
Markt" bezeichnet. Die hier befindliche romanische Basilika (heutige
Nikolaikirche), die Reste der ersten Pfarrkirche befinden sich noch
unter der heutigen Kirche und bezeichnen damit das älteste erhaltene
Gebäude der Stadt. Die Dominikaner Mönche errichteten 1297 auf dem
westlichen Teil der Cöllner Spreeinsel eine gotische Hallenkirche. Im
Jahre 1536 wurde zur zur Domkirche erhoben und war damit die
Begräbnisstätte der Hohenzollern. Diese wurde dann im Jahre 1747 wegen
Ihrer Baufälligkeit abgetragen. Im Jahre 1944 wurde das Gebiet um die
Nikolaikirche stark zerstört.
Zu unterschiedlichsten Zeiten fanden
sich berühmte Persönlichkeiten im Nikolaiviertel ein. So wohnte Gotthold
Ephraim Lessing von 1752-1755 im gleichnamigen Ephraimpalais. Heinrich
Zille, Otto Nagel und Claire Walddorf machten das Gasthaus "Zum Nußbaum"
bekannt. Im Knoblauchhaus traf sich der Verein der Kunstfreunde,
Mitbegründer war Wilhelm von Humboldt.
Anlässlich der 750 Jahrfeier des
Berliner Bestehens, wurde in den Jahren 1981-1987, unter der Leitung von
Erhart Gierke und Günter Stahn, das Nikolaiviertel aufgebaut. Bei diesem
Aufbau wurden alte bestehende Gebäude restauriert und die Lücken bebaut.
Neben vielen Sehenswürdigkeiten finden
Sie Geschäfte zum entspannten Bummeln. Und sollte Sie der Hunger plagen,
findet sich für jeden Geschmack ein Restaurant.
Sie können sich ja schon mal mit
unserer Galerie auf einen Besuch in das Viertel einstimmen.
Sehenswürdigkeiten im Nikolaiviertel:
weitere Sehenswürdigkeiten:
- Fernsehturm
- Alexanderplatz
- rote Rathaus
- unter den Linden
-
Brandenburger Tor
- Berliner Dom
- St. Hedwigs-Kathedrale
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