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Die Nikolaikirche wurde zwischen 1230 und 1240 als eine dreischiffige Basilika erbaut. Diese Basilika hatte ein Querschiff, ein Chorquadrat und drei Apsiden aus Feldsteinquadern. Jedoch wurde diese Basilika bald zu einer Hallenkirche umgebaut. Damit wurde sie der üblichen sakralen Bauweise dieser Zeit angepasst. Von diesem Bau ist noch heute der Sockelbau der Westtürme erhalten. 1378/79 wurde der Chor an- und umgebaut. Der Neubau der Kirche wurde durch den Stadtbrand 1380 erst einmal unterbrochen, wobei die Kirche schwer zerstört wurde. 1460 wurde der Bau gänzlich erneuert. Im Jahre 1817 wurde nach einem Gutachten von Karl Friedrich Schinkel der Raum im Inneren erneuert. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde beschlossen, statt des asymmetrischen Abschlusses, ein Turmpaar mit hohen schlanken Helmspitzen zu bauen. Die Entwürfe stammten vom Stadtbaurat Hermann Blankenstein, die Türme wurden 1878 fertig gestellt. Im zweiten Weltkrieg wurde die Nikolaikirche schwer beschädigt. Die Turmspitzen wurden bis auf den Backsteinunterbau zerstört. Die Gewölbe stürzten ein, das Dach brannte ab. Die Nikolaikirche wurde zwischen den Jahren 1980-1987 anlässlich der 750 Jahr Feier Berlin rekonstruiert. Heute finden Ausstellungen und Konzerte statt.

Geöffnet ist die Nikolaikirche
Dienstag-Sonntag von 10-18 Uhr

Fahrverbindungen:
U-Bahn Alexanderplatz, Klosterstrasse
Tram Linien 2,3,4,5 und 6
S-Bahn Alexanderplatz
Bus Linien 100,142,143,148,200 und 348
Haltestellen Spandauer Strasse, Mühlendamm