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Im Jahre 1838 wurde der Bahnhof Potsdamer Platz gebaut. Somit wurde aus der
ruhigen Straßenkreuzung im Laufe weniger Jahrzehnte der zentralste Platz
Berlins. Mit der steigenden Zahl der Reisenden und mit der Zunahme des Tourismus
wandelte sich auch das Erscheinungsbild des Potsdamer Platzes.
Die direkte Nähe des Bahnhofes machte es möglich, dass zahlreiche Bars,
Restaurants, Cafes und Geschäfte sich hier ansiedelten. Es entstand ein nobles
Wohn- und Geschäftsviertel, welches der Anziehungspunkt Berlins war. Um die
Jahrhundertwende entstanden Nobelhotels und Weinhäuser, so zum Beispiel das
'Weinhaus Huth', welches heute wieder zum Verweilen einlädt - es überstand den
Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegsjahre fast unbeschädigt.
| In den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts war der Potsdamer Platz der
verkehrsreichste Platz in ganz Europa. Das große Verkehrsaufkommen wurde ab 1924
durch den ersten Verkehrsturm in Europa geregelt. Diesen Vorläufer der heutigen
Verkehrsampeln wurde von der Firma Siemens entwickelt und erbaut. Sie könne
heute einen Nachbau am Potsdamer Platz besichtigen. |
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Im 2.Weltkrieg wurde der Potsdamer Platz stark bombardiert und fast
vollständig zerstört. Das endgültige Aus kam mit dem Mauerbau 1961. Der Platz
sowie der zerstörte Bahnhof lagen im Mauerstreifen. Erst nach der Grenzöffnung
1989 konnte sich der Platz wieder in das verwandeln, was er einmal war, ein
belebter quirliger Platz, der gerne zum Bummeln und Verweilen einlädt.
| In unmittelbarer Nähe können Sie die Buddy-Bears besichtigen.
Sie befinden sich nur wenige Schritte vom Potsdamer Platz entfernt.
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| weitere Sehenswürdigkeiten: |
Hotel Adlon
Tiergarten
Siegessäule
Fernsehturm
Unter den Linden
Brandenburger Tor |
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Fahrverbindung: |
mit der S-Bahn
oder U-Bahn bis Bahnhof Potsdamer Platz |
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