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Den Tiergarten kann man auch den Central Park von Berlin
nennen. Er erstreckt sich vom Brandenburger Tor bis dicht vor Charlottenburg und wird
geteilt durch die ehemalige Charlottenburger Chaussee - heute Strasse des 17. Juli. Das
Gelände war ursprünglich ein umzäumter Wildpark, in dem die Kurfürsten jagten.
Friedrich I. wandelte den Wildpark nach und nach in einen Park um. Friedrich Wilhelm III.
beauftragte den Gartenbaudirektor Lénne den Park zugestalten.
Dieser Park, der heute noch
in seiner hauptsächlichen Gestalt existiert, wurde der Bevölkerung zugänglich gemacht.
Man kann nicht nur die prachtvollen Alleen und anmutigen Promenaden genießen, sondern auch
die schönen Blumenbeete. Die ausgedehnten Liegewiesen laden regelrecht zum Verweilen und
Entspannen ein. Besonders erwähnens- und sehenswert sind die Rousseauinsel und der Luisenhain.
Auch Kunstliebhaber kommen auf ihre Kosten, im Tiergarten gibt es viele
Skulpturen und Denkmäler, zum Beispiel von Goethe, Lessing und der Königin Luise.

Am
Großen Weg können Sie alte Straßenlaternen im so genannten Laternenmuseum bewundern.
Sollten Sie etwas fußmüde sein, eine Pause im Cafe am See ist empfehlenswert.
Auf der
anderen Seite der Strasse des 17.Juni befindet sich der englische Garten. Beim englischen
Garten können Sie sich in den Sommermonaten im Kräutergarten den unterschiedlichsten Gerüchen hingeben. Im
Teehaus lässt es sich wunderbar plaudern. Ein Teil des Parks ist heute abgezäunt,
dahinter befindet sich das Schloss Bellevue. Am großen
Stern steht ein Denkmal von Kaiser Wilhelm und ein Weiteres vom Reichskanzler
Bismarck.

Weiter in Richtung Brandenburger Tor kommen Sie am sowjetischen
Ehrenmal vorbei.
weitere Sehenswürdigkeiten: |
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